Forschungsprojekte

Nachwuchs-Forschungsgruppe „Genetische Technologien“

Seit März 2021 leite ich die Nachwuchs-Forschungsgruppe, die an der Etablierung neuer genetischer Technologien in Bäumen forscht. Wir möchten so CRISPR/Cas in relevanten Baumarten etablieren, sodass wir zukünftig einen ganzen Werkzeugkasten haben, um die Forschung voranzutreiben. Hierbei steht insbesondere die Klimawandelanpassung von Bäumen im Vordergrund: Um den Wald auch trotz der Klimaerwärmung zu erhalten, erforschen wir die genetischen Hintergründe der Trockenstresstoleranz von Bäumen.

DNA-freie Genomeditierung mit CRISPR-Genscheren

Auf klassischem Wege werden transgene Elemente in Pflanzen überführt, um eine Genomeditierung auszulösen. Mit meinem Team arbeite ich an neuen Wegen: Genomeditierungen sollen in Pflanzen erreicht werden, ohne überhaupt fremde DNA mit den Pflanzenzellen in Berührung zu bringen.
Das Projekt wird unter der Kurzbezeichnung „aProPop“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Etablierung von Genscheren in Pappeln

Bei herkömmlichen Nutzpflanzen ist die Funktionsweise von Genscheren bereits gut erforscht. Gemeinsam mit meinem Team übertrage ich dieses Wissen auf Pappeln und passe die molekularen Mechanismen für unsere Modellbäume an.
Das Projekt wird unter der Kurzbezeichnung „aProPop“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bäume im Klimawandel

Bäume können nicht einfach ihren Standort verlassen, sondern müssen die herrschenden Klimabedingungen auch noch in mehreren Jahrzehnten oder Jahrhunderten überleben können. Ich interessiere mich für die molekularen Mechanismen von abiotischen Stressfaktoren und forsche an der Trockenheits- und Salzstresstoleranz in Pappeln.

Biomasse-Steigerung in Pappeln

Pappeln werden als nachwachsende Rohstoffe verwendet und lassen sich auch weiterhin optimieren, um eine hohe Effizienz bei der Produktion zu erreichen. Während meiner Promotion untersuchte ich unterschiedliche Gene, um die Biomassebildung in Pappeln zu steigern.
Das Projekt wurde unter der Kurzbezeichnung „PopMass“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Einige Worte zur Forschungsförderung

Alle meine bisherigen Forschungsprojekte (bis Februar 2021) sind öffentlich gefördert, namentlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Seit März 2021 wird meine Forschung vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Die dazugehörigen Förderinitiativen wurden vom Deutschen Bundestag beschlossen.
Ich betreibe keine Forschung für (oder gegen) private Unternehmen und habe bislang keine Forschungsgelder aus der Industrie erhalten.

Forschungspartner*innen

Meine Forschung betreibe ich am Thünen-Institut für Forstgenetik in Großhansdorf, gemeinsam mit einem großen Team in meiner Forschungsgruppe sowie vielen hilfsbereiten Kolleg*innen. Ihnen danke ich für ihre Mitarbeit ganz herzlich.

In meinen Forschungsprojekten arbeite oder arbeitete ich zusammen mit Arbeitsgruppen aus verschiedenen Institutionen:

Universität Göttingen (PD Teichmann)
Universität Hamburg (Dr. Becker)
Julius-Kühn-Institut für Züchtungsforschung an Obst (Dr. Schröpfer)
Universität Bremen (Prof. Nehls)
Freie Universität Berlin (Prof. Schmülling)
Universität Freiburg (PD Welsch)
Universität Potsdam (Prof. Müller-Röber)
Fraunhofer IAP Potsdam (Dr. Hettrich)
Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam